Restarbeiten am Turm werden sich noch bis Sommer 2014 erstrecken

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Im August 2013 begann der Abbau des Baugerüstes, das seit zweieinhalb Jahren fast wie ein Hochhaus die Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche umhüllt hat. Freigelegt wurden zunächst die obersten 20 Meter. Damit wurde der markant abgebrochene Turmhelm und die filigrane Architektur der Glockenstube wieder sichtbar. Nun erfolgte der Rückbau um weitere 20 Meter; dann können auch die restaurierten und frisch vergoldeten Turmuhren und die beiden Nebentürme wieder von allen Seiten gesehen werden. Die im Frühjahr 2012 begonnenen eigentlichen Sanierungsarbeiten sind im Innern der Rüstung beinah abgeschlossen – und bleiben im Kostenrahmen.

Auch im Winter wurde im Schutz der Gerüstverkleidung weiter am Alten Turm gearbeitet. Während die Steinmetze inzwischen das Sockelniveau erreicht haben, wartet die Betondecke unter der Glockenstube noch auf ihre Sanierung. Bis zum Spätherbst stand hier das Baugerüst im Wege. Nun muss abgewartet werden, bis die Temperaturen wieder dauerhaft über fünf Grad liegen. Die Abbindezeiten werden dann etwa zwei Monate dauern. Dasselbe gilt für das Aufbringen der Schlämme, die die Haarrisse in der Danach erfolgt der endgültige Abbau des Gerüstes, verbunden mit allerlei Restarbeiten. Dafür sind wegen der komplexen Bauweise des Gerüstes noch einige weitere Wochen veranschlagt.
Der Alte Turm soll möglichst bald wieder ganz sichtbar werden – aber Sorgfalt geht vor.

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